Wörns der Woche 29.Spieltag: Hanno Ballitsch und Dariusz Zuraw (Hannover 96)
Autor: Tim Sohr
„Ich bin ziemlich sicher, dass keiner der beiden dieses Tor erzielen wollte“, sagte Mannschaftskamerad Vinicius, und tatsächlich sollte weder Hanno Balitsch noch Dariusz Zuraw eine Absicht à la Vlatko Kasalo, dem einstigen Nürnberger „Eigentorschützen with a cause“, unterstellt werden. Dennoch erzielten die beiden defensiven Eckpfeiler in einer amüsant-unglücklichen Koproduktion ein Eigentor der selteneren Art. Der Stuttgarter Stürmer Marco Streller hingegen ließ sich für seinen Lupfer über Robert Enke, auf den der Fauxpas beziehungsweise 2:1-Siegtreffer folgte, feiern und verkündete auch noch nach der Partie, sich selbst das Tor anzurechnen. Offiziell hat er jedoch nur einen Assist erhalten. Denn das Eigentor wird Zuraw zugeschrieben, eine gerechte Strafe dafür, dass er „Leo“ rief und damit Balitsch irritierte, ehe der Ball von Zuraws Schulter ins Tor - und damit mitten ins Hannoveraner Herz - prallte.
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