Wörns der Woche 28.Spieltag: Miroslav Klose (SV Werder Bremen) Autor: Tim Sohr
Eigentlich hätte ja Schiedsrichter Weiner aus Gießen den „Wörns der Woche“ verdient. Schließlich pfiff er die Partie in der Nachspielzeit just in dem Moment ab, als Klose nach gewonnenem Zweikampf im Begriff war, alleine auf Nürnbergs Keeper Raphael Schäfer zuzulaufen und seine wochenlange Torflaute endlich zu beenden. Eine bezeichnende Situation für den deutschen Ausnahmestürmer, der momentan verzweifelt versucht, sich aus seiner prekären Lage zu befreien. Der Weiner-Pfiff war einer von zwei unglücklichen Momenten beim 1:0-Erfolg der Bremer gegen den „Club“. Der andere war das Siegtor. Hätte Markus Rosenberg den Abpraller nach Almeidas Pfostenschuss nicht per Hacke verwandelt, dann wäre Klose direkt hinter ihm im Fünfmeterraum einschussbereit gewesen. Ob er getroffen hätte, muss aber bei dem Fluch, der derzeit an seinen Sohlen klebt, bezweifelt werden. An diesem 28.Spieltag hielt es Klose (kicker-Note 4,5) - wie schon seit Wochen - mit einer alten Weisheit, frei nach Jürgen „Kobra“ Wegmann: In der ersten Halbzeit hatte er kein Glück, in der zweiten kam auch noch Pech dazu.
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