Wörns der Woche 15.Spieltag: Rafael van der Vaart (Hamburger SV) Autor: Tim Sohr
Nein, das ist keine Hetzkampagne von pokalo.de! Wir würden es ja auch gerne anders machen, als in dieser schon fast peinlichen Regelmäßigkeit einen so genannten „Profi“ des Hamburger SV zum „Wörns der Woche“ zu küren. Aber die Mannschaft von Thomas Doll lässt uns einfach zu selten die Wahl. Nun schon zum vierten Mal (nach der Doppelkrönung von Mathijsen und Jarolim am 7. Spieltag) heißt es hämisch „Glückwunsch“ in Richtung AOL-Arena. Bisher war es immer einzig und allein Rafael van der Vaart, den man aus der Generalkritik herausnahm und ihn – aufgrund ordentlicher Leistungen zu Recht – bei der Schelte meistens schonte. Das ist seit der 1:2-Schlappe in Bochum an diesem ersten Dezember-Wochenende endgültig Geschichte: Zehn Minuten vor Ende der Partie grätschte der HSV-Kapitän dem Bochumer Bechmann von hinten mit beiden Beinen brutal in die Parade und sah dafür von Schiedsrichter Stark aus Ergolding folgerichtig die Rote Karte.
Dass Bastian Reinhardt – anstatt die eigene dürftige Leistung anzuprangern - sich nach dem Spiel mit seiner öffentlichen Kritik am Niederländer eher einen weiteren „Wörns“ für den schwerstgebeutelten HSV verdient hätte, passt in das traurige Bild, das der Bundesliga-Dinosaurier in dieser Saison so ausdauernd abgibt.
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