W.d.W. 1   ||   W.d.W. 2   ||   W.d.W. 3   ||   W.d.W. 4   ||   W.d.W. 5   ||   W.d.W. 6   ||   W.d.W. 7   ||
W.d.W. 8   ||   W.d.W. 9   ||   W.d.W. 10   ||   W.d.W. 11   ||   W.d.W. 12   ||   >>weiter

Wörns der Woche
12.Spieltag:
Sofian Chahed (Hertha BSC Berlin)

Autor: Tim Sohr
 
In der Ausschreibung zum „Wörns der Woche“ ging es an diesem 12.Spieltag einmal mehr drunter und drüber: Der Frankfurter Alexander Meier stellte seine eigene Klasse gegen Arminia Bielefeld in Frage, war damit aber dank seiner gesamten Mannschaft in zahlreicher Gesellschaft. Und auch wenn die Aktion von Claudio Pizarro in der 86.Minute vom „kicker“ als „knallharter Schuss“ gewertet wird – ein dreimaliger Nationaltorwart wie Jörg Butt sollte in einer derart turbulenten Schlussphase in der Lage sein, diese bayrisch-peruanische Kanone zu entschärfen.
Den amüsanten Höhepunkt des Wochenendes lieferte jedoch – wie am Spieltag zuvor – ein Herthaner: Wer den Ball so vollkommen stümperhaft verliert wie der Berliner Mittelfeldmann Sofian Chahed an Filip Trojan, der in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit Zvjezdan Misimovic zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung des VfL Bochum bediente, der will den „Wörns der Woche“, und zwar mit aller Macht. So wie am vergangenen Mittwoch Josip Simunic in Bielefeld. Die Berliner Fans quittieren diese Gier nach „Titeln“ zu Recht mit Fassungslosigkeit. Und trauern den vier Punkten hinterher, die das zweifache individuelle Totalversagen innerhalb einer Woche den Verein gekostet hat. Immerhin hätte die Hertha dann 22 Punkte – zwei Zähler mehr als der amtierende Deutsche Meister…
 
Kontakt Impressum Nutzungsbedingungen